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"GnuHonnters" - Deutschlands Hooligans vernetzen sich

In den Achtzigerjahren entwickelte sich auch im deutschen Fußball die Fankultur der „Hooligans“, die sich in Abgrenzung zu den vereinstreuen Kuttenfans von der traditionellen Fankultur entfernte. Anstatt einen rein spiel- und vereinsbezogenen Fanatismus zu zelebrieren, verlagerten die kommerzialisierungskritischen Hooligans ihr Hauptaugenmerk auf das Geschehen außerhalb der Fußballstadien. Wichtiger wurde der gewaltsame Konflikt mit anderen Hooligangruppen, das Duell in der „dritten Halbzeit“.

Rechtsextremismus im Deutschen Amateurfußball - was tun?

Auch im Alltag des deutschen Amateurfußballs wird Rechtsextremismus immer wieder zur Thematik. Doch häufig sind die Vereine alleine mit einer solchen Situation überfordert und machen dementsprechend Fehler bei der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Bestrebungen in ihrem Umfeld. Dabei gibt es die Möglichkeit sich Hilfe ins Haus zu holen.

In der Tradition der Ustascha – Rechtsextremismus im kroatischen Fußball

Am 22. Juli traf in Novigrad die U21 von Manchester City auf den kroatischen Erstligaverein HNK Rijeka. Was ein Testspiel zur Saisonvorbereitung werden sollte endete in einem Eklat:  Der dunkelhäutige französische Juniorennationalspieler Seko Fofana soll von einem Gegenspieler rassistisch beleidigt worden sein. Trainer Patrick Viera nahm sein Team anschließend vom Feld, die Begegnung wurde abgebrochen. Die Untersuchungen zu diesem Vorfall laufen noch, doch Rassismus und extremer Nationalismus sind im politisch aufgeladenen Kroatischen Fußball leider keine Seltenheit.

Der Geduldsfaden reißt - Hallescher FC verbietet jegliche Symbolik der „Saalefront“

Der Hallesche FC hat seine Konsequenzen aus den Ereignissen des Pokalfinales gegen den 1.FC Magdeburg und den allgemeinen Geschehnissen der vergangenen Jahre gezogen und jegliche Symbolik der „Saalefront Ultras“ bei seinen Spielen verboten. Diese Maßnahme setzt den Schlusspunkt unter einen wochenlangen Streit innerhalb der Halleschen Fanszene. Doch was war eigentlich geschehen, dass es zum Bruch zwischen Verein und „Saalefront“ kam?

Von Marc Latsch

Spielunterbrechung im Pokalfinale

Zum "Gaucho-Tanz" der deutschen Nationalmannschaft

Der "Gaucho-Tanz" von einigen Spielern der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Feier des Weltmeistertitels am Brandenburger Tor erregt die Sozialen Netzwerke. Netz-gegen-Nazis.de hat dazu gestern nur einen Artikel von Kollegen geteilt und hat darunter einen Shitstorm aus über 1.000 Kommentaren geerntet. Innerhalb dieses Shitstorms waren keine ernsthaften Argumentationen mehr möglich, es kamen aber einige Fragen immer wieder auf. Die möchten wir heute noch kurz beantworten, bevor wir die WM ziehen lassen (hoffentlich).

Von Simone Rafael

Rassismus und aggressiver Patriotismus zum WM-Finale

Fussball-gegen-Nazis.de und Netz-gegen-Nazis.de haben die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 kontinuierlich begleitet, was ihre rassistischen, homophoben und sonstigen menschenfeindlichen Ausfälle angeht. Am Sonntag spielte nun die deutsche Mannschaft gegen Argentinien im Finale und gewann - doch auch die Freude daran wird instrumentalisiert, um aggressiven Nationalismus bis zum offenen Rechtsextremismus in die Welt posaunen zu können.

FIFA-WM, Woche 4: Überlegenheitsfantasien, Nazi-Vergleiche und Kritik an der FIFA

Die letzte WM-Woche läuft, Deutschland ist immer noch im Turnier vertreten und spielt am Wochenende gegen Argentinien um den Titel. Somit gab es auch in den vergangenen Tagen wieder genügend Anlass für einige „Fans“ ihren unverkrampften Nationalismus zum Besten zu geben. Der überdeutliche Halbfinal-Sieg gegen Brasilien bot dabei reichlich Gelegenheit für Kriegsvergleiche und Überlegenheitsfantasien. Auch internationale Prominente ritten mit auf dieser Welle und twitterten fleißig Nazi-Vergleiche.