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Ho.Ge.Sa - Hooligans islamfeindlich vereint

Erst waren sie nur eine Facebook-Gruppe - inzwischen treten die "Hooligans gegen Salafisten" (Ho.Ge.Sa.) auch im wirklichen Leben in Erscheinung, zuletzt am Wochenende in Dortmund mit 300 Beteiligten beim "Kennlerntreffen". Bei aller Islamfeindlichkeit, Schwarz-Rot-Weiß-Gestaltung und Wikingersprüchen möchte zumindest der Facebook-Gruppengründer diskutieren, wie rechtsextrem die "Hooligans gegen Salafisten" werden wollen. Die Anhänger haben wenig Abgrenzungsprobleme.

Von Simone Rafael

Kneipensturm und Pfefferspray

Am Samstag trat der SV Babelsberg 03 zum Auswärtsspiel beim BFC Dynamo im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark an. Bereits vor der Partie war die Furcht vor Übergriffen groß. Teilen der BFC-Fanszene wird seit jeher Nähe zu rechtsextremem Gedankengut nachgesagt. Konflikte mit dem eher links-alternativen Publikum der Babelsberger gab es in der Vergangenheit zu Genüge. Zudem war für denselben Tag ein Konzert der rechten Hooliganband „Kategorie C“ in Berlin geplant.

Das Vermächtnis Arthur Friedenreichs – Rassismus im brasilianischen Fußball

Nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land ist nun wieder der Alltag in die brasilianischen Stadien eingekehrt. Zwei Monate nach dem kollektiven Schock, der nach dem deutlichen Halbfinalaus gegen Deutschland durch das fußballverrückte Land ging, ist die Aufmerksamkeit wieder auf die heimischen Clubs gerichtet. Ein Vorfall im brasilianischen Pokal erhitzt aktuell vor allem die Gemüter und konfrontiert die Fußballnation wieder einmal mit einem altbekannten Problem – dem Rassismus.

Von Marc Latsch

Vorbilder - Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus

Bundestrainer Joachim Löws Gespräch mit dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann auf den Rängen der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena  sieht angeregt und freundlich aus. Dietlind Tiemann und Sandra Köppen-Zuckschwerdt dagegen posieren lieber vor der Kamera, als sich in intimen Momenten einfangen zu lassen. So sehen also „Vorbilder – Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ aus. Die Ausstellung diesen Titels wurde am 10.

"GnuHonnters" - Deutschlands Hooligans vernetzen sich

In den Achtzigerjahren entwickelte sich auch im deutschen Fußball die Fankultur der „Hooligans“, die sich in Abgrenzung zu den vereinstreuen Kuttenfans von der traditionellen Fankultur entfernte. Anstatt einen rein spiel- und vereinsbezogenen Fanatismus zu zelebrieren, verlagerten die kommerzialisierungskritischen Hooligans ihr Hauptaugenmerk auf das Geschehen außerhalb der Fußballstadien. Wichtiger wurde der gewaltsame Konflikt mit anderen Hooligangruppen, das Duell in der „dritten Halbzeit“.

Rechtsextremismus im Deutschen Amateurfußball - was tun?

Auch im Alltag des deutschen Amateurfußballs wird Rechtsextremismus immer wieder zur Thematik. Doch häufig sind die Vereine alleine mit einer solchen Situation überfordert und machen dementsprechend Fehler bei der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Bestrebungen in ihrem Umfeld. Dabei gibt es die Möglichkeit sich Hilfe ins Haus zu holen.

In der Tradition der Ustascha – Rechtsextremismus im kroatischen Fußball

Am 22. Juli traf in Novigrad die U21 von Manchester City auf den kroatischen Erstligaverein HNK Rijeka. Was ein Testspiel zur Saisonvorbereitung werden sollte endete in einem Eklat:  Der dunkelhäutige französische Juniorennationalspieler Seko Fofana soll von einem Gegenspieler rassistisch beleidigt worden sein. Trainer Patrick Viera nahm sein Team anschließend vom Feld, die Begegnung wurde abgebrochen. Die Untersuchungen zu diesem Vorfall laufen noch, doch Rassismus und extremer Nationalismus sind im politisch aufgeladenen Kroatischen Fußball leider keine Seltenheit.