Willkommen auf fussball-gegen-nazis.de

Wie im falschen Film – Geschichten aus dem Fußball

"Wie im falschen Film" habe sich Otto Addo gefühlt, als in den 90er-Jahren Bananen aufs Spielfeld flogen und Parolen wie "N* raus!" in den Stadien skandiert wurden.

Roberto Hilbert über Rassismus: »Papa, ich möchte kein Afrikaner sein!«

Fußballer schauen nur von Spiel zu Spiel? Fußballer spielen nur PlayStation? Fußballer denken nur an ihre nächste Tätowierung? Von wegen! Bayer Leverkusens Roberto Hilbert über Rassismus im Alltag und auf dem Platz.

Interview: Andreas Bock, zuerst veröffentlicht auf 11Freunde.de

Messer-Attacke auf linken Ultra in Malmö

Im schwedischen Malmö griffen mutmaßliche Neonazis am Samstag, den 8. März, nach einer feministischen Demonstration zum Weltfrauentag linke Aktivist*innen an. Die Angreifer stachen den Fußball-Fan Showan Shattak nieder, der nun im Koma liegt und mit dem Leben ringt. Showan Shattak ist bei den Ultras Malmö aktiv, die sich klar gegen Rassismus und Neonazis positionieren. Der 25-jährige Shattak engagiert sich insbesondere gegen Homophobie im Fußball und gründete den schwedischen Ableger der Kampagne "Fußballfans gegen Homophobie".

Von Jakob Rödl

Wenn der stadtbekannte Neonazi den Sportverein sponsert

Nicht nur in den einschlägigen Fanszenen großer Vereine sind Neonazis ein Problem. Auch im Lokalsport versuchen Rechtsextreme mitten im zivilgesellschaftlichen Leben Fuß zu fassen.

Von Jakob Rödl

Ein Neonazi  als Sponsor

Wie Neonazis in den Stadien antirassistische Fans bedrohen

In zahlreichen deutschen Stadien kommt es derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremenn Hooligans und antirassistischen Ultras. Beim MSV Duisburg eskaliert der Konflikt nun zunehmend, Neonazis, Hooligans und rechtsoffene Zuschauer attackierten erneut Fangruppierungen, die sich im Stadion gegen Diskriminierung engagieren. Bezeichnend ist auch in diesem Fall wie so oft die angeblich „unpolitische“ Haltung, hinter der sich große Teile der Fanszene verstecken.

Mit PFiFF zu mehr Dialog und gegen Rechts im deutschen Fußball?

Auf dem Berliner Fankongress im Januar 2014 kündigt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig ein neues Projekt zur Förderung der Fußball- und Fankultur im deutschen Fußball an. In Kooperation mit der Neonazi-Aussteigerorganisation EXIT-Deutschland soll die aktive Fanarbeit der Vereine unterstützt werden. Für das Programm, das vor allem auch Projekte gegen Rechtsextremismus fördern soll, stehen in den nächsten 3 Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Von Jakob Rödl

Rechtsextreme Ultras in der ukrainischen Protestbewegung

Die Demonstrationen in der Ukraine haben sich in den letzten Tagen zunehmend radikalisiert. Einige Beobachter sehen das Land gar am Rande eines Bürgerkriegs. Unter den militanten Protestierenden befinden sich auch viele rechtsextreme Ultras.

Von Jakob Rödl

Diskutieren Sie mit!

Meistkommentierte Fragen

Im Stadion

Was mache ich eigentlich am besten, wenn ich im Stadion bin, und rechte Ausschreitungen sehen? Ist dann wer "zuständig"?

Linke Traditionen im Fussball?

Gibt es eigentlich auch explizit Linke Traditionen im Fussball oder traditionell links Vereine?

Respect!

Ich empfinde die in den letzten Jahren in den Fußball hineingetragenen gesellschaftspolitischen Kampagnen als nervend. Durch die ständige Einblendung von "Respect"-Spots vor Spielen, die Abhaltung von Gedenkminuten (ohne Bezug zum Fußball), das Gewese um angebliche Homophobie und dergleichen moralinsaures Zeug kommt man sich doch ziemlich "belehrt" und gegängelt vor. Ich bin mir sicher, daß viele Fans es leid sind. Sie wollen beim Fußball "abschalten" können, den grauen Alltag hinter sich lassen, und von politischen Auseinandersetzungen verschont bleiben.

Eure Erfahrungen mit Rassismus auf dem Fußballplatz?

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, wie die im Text beschriebenen? War Rassismus auch bei Euch nur zweitweise ein Problem, spielte er nie eine Rolle oder gibt es immer noch rassistische Beleidigungen auf Eurem Bolzplatz?

Das Phrasenschwein ist genug gemästet! aber Warum?

Nachdem sich der DFB abermals nicht gegen homophobe Äußerungen positioniert, müssen sich die Herrschaften im größten Deutschen Fußball-Verband ernsthaft fragen, wie wichtig ihnen die Problemlösung von Diskriminierung im Fußball wirklich ist. Warum scheint es bei Funktionären oft nicht über hohle Phrasen hinaus zugehen und aktives Handeln eindeutig zu oft ausbleibt?